Am 20. und 21. April 2015 bietet sich wieder einmal die Gelegenheit, zum Lebensretter zu werden.

Jeweils von 16 bis 20 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Wangerländischen Straße in Jever lädt der DRK-Blutspendedienst NSTOB in Zusammenarbeit mit der DRK-Bereitschaft Jever zur dritten Blutspende im Jahre 2015 ein.

Jeder gesunde Mensch ab dem 18. Lebensjahr kann bis ins hohe Alter Blut spenden, denn in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen wurde die starre Altersgrenze von 68 Jahren für Blutspender aufgehoben. Studien haben ergeben, das auch ältere Menschen – einen entsprechenden Gesundheitszustand vorausgesetzt – das Blutspenden gut vertragen. Der Gesundheitszustand aller Spendewilligen wird immer individuell von den Ärzten vor Ort beurteilt.

Frauen können 4mal, Männer sogar 6mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen 2 Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitgebracht werden sollte bei ErstpenderInnen ein amtlicher Lichtbildausweis, ansonsten der Unfallhilfe- und Blutspenderpass.

Der Bedarf an Spenderblut steigt ständig − jeder Mensch kann in die Situation kommen, Spenderblut zu benötigen. Es lässt sich keine jahreszeitliche Begrenzung mehr erkennen, der Bedarf an Konserven ist im Winter genau so groß wie in den Sommer- und Urlaubsmonaten. Auch ist Blut nicht künstlich herzustellen. Ein großer Teil der Bundesbürger ist sogar mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen. Durch den Ausbau des Rettungswesens steigen die Chancen, bei einem schweren Unfall zu überleben. Dazu gehört aber auch, dass immer genug Blutkonserven zur Verfügung stehen – und die müssen zuvor von jemandem gespendet worden sein!
Um gleich einige Antworten vorweg zu nehmen: Blutspenden tut nicht weh.
Es besteht keine Ansteckungsgefahr und es schadet nicht der Gesundheit, sondern fördert sie eher. Vor allem aber: Eine Blutspende kann für einen anderen Menschen lebensentscheidend sein!
Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten, mit der Aufnahme der Spenderdaten, Ihrer Registrierung, der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden.
Das DRK sichert mit seinen Blutspendediensten und Terminen rund 80 % des Gesamtbedarfs an Blutkonserven in Deutschland.
Täglich werden dazu ca. (in ganz Deutschland) bis zu 18.000 Spenden gebraucht, im Gebiet des Blutspendeinstitutes in Springe allein bis zu 4000 Spenden täglich, nur um den Bedarf der Krankenhäuser zu decken.

Es kann jeden treffen: ein Unfall, eine Erkrankung, und schon ist man selbst auf eine Blutkonserve angewiesen. Blut ist lebensnotwendig und der Bedarf steigt immer weiter an. Deshalb werden neue Blutspender dringend gebraucht.
Für den Spender gibt es bei jedem Termin auch einen kleinen Gesundheitscheck, denn bei der Blutuntersuchung (jede Konserve wird auf Krankheiten „gecheckt“) werden festgestellte Krankheiten an den Spender mitgeteilt. Auch wird der Blutdruck überprüft, ebenso findet ein Gespräch mit einem Arzt statt.
Nach der Spende kann sich dann wieder bei einem kräftigen und reichhaltigen Imbiß, der durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaft hergestellt wird, stärken. Insgesamt werden ca. 20 Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaft Jever das Team des Blutspendeinstitutes Springe bei diesem Termin in Jever unterstützen.

Weitere Informationen gibt es unter der kostenlosen Hotline 0800/1194911, im Internet unter www.blutspende-nstob.de oder auch unter www.drk-jever.de.
Die nächsten Termine zur Blutspende stehen ebenfalls schon fest:  am 06. und 07. Juli 2015 in der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Wangerländischen Straße in Jever, jeweils von 16 bis 20 Uhr, sowie am 27.07.2015 mit dem Blutspendemobil des DRK bei McDonalds in Jever, Am Bullhamm, in der Zeit von 14 Uhr bis ca. 19.30 Uhr.

Wieder Gelegenheit zur Blutspende in Jever